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Südafrika 2017

Südafrika 2017

Südafrika 2017: Entlang der Garden Route bis Port Elizabeth & wieder zurück!

Freitag, 20.10.: Ankunft in Kapstadt/Südafrika, völlig übermüdet & überwältigt! Get to know Linksverkehr, mit Simba unserem treuen Auto, und dann doch sichere Ankunft in der Aloha Lodge in Milnerton. Einkaufen für das erste südafrikanische Braai, danach nichts wie ab ans Meer zum Sonnenuntergang am Bloubergstrand. Zum Abschluss Braai und ein kaltes Bier. Jetzt erstmal ab ins Bett.

Samstag, 21.10.: Neighbourgoods Market in Woodstock und die alles entscheidende Frage: Schaffe ich es, an jedem Food-Stand zu probieren? Funktionierte fast. Im Anschluss: Spaziergang durch das bunte Bo Kap, danach wieder ganz schnell ans Meer, zum Clifton Beach. Zum Abschluss: Picknick & Sonnenuntergang auf dem Signal Hill.

Sonntag, 22.10.: Der erste Blick am frühen Morgen gen Tafelberg: No Tablecloth sichtbar, also auf geht’s ab geht’s. Wir wählten den Maclear’s Beacon Trail, welcher dann in den Platteklip-Gorge Trail übergeht. Knapp drei Stunden über Stock und Stein. Es war mehr als anstrengend, hat sich aber gelohnt. Abkühlung danach in der Milnerton Lagoon, gestärkt wurde sich am Abend mit Burger & Pommes in Kapstadt.

Montag, 23.10.: Wieder heißt es: Auf geht’s ab geht’s auf den Lions Head. Das letzte Stück mussten wir spurten, da die Sonne immer schneller aufzugehen schien. Wir schafften es – der Sonnenaufgang war magisch. Es folgte: Frühstücks-Stärkung in der Jason Bakery. Danach ging es an die V&A Waterfront zum Schlendern und an den Llandudno Beach. Wir fuhren weiter nach Constantia, in das Summit Place Guesthouse und aßen lecker Pizza im Italien Kitchen.

Dienstag, 24.10.: Auf zu den bunten Häusern nach Muizenberg. Nach Sand und Strand ging es weiter mit Wine Tasting bei Constantia Glen und Beau Constantia. Vielen Dank unbekannter Fahrer, für den Shuttleservice. Abends: Drinks & talk mit den südafrikanischen Besitzern unseres Gasthauses. The Passion Waggon was born.

Mittwoch, 25.10.: Ein bisschen Touri Programm am Cape of Good Hope und in der Idylle von Boulders Beach in Simons Town. Zum Essen ging es zu Kalky’s in Kalk Bay – laut unseren südafrikanischen Gasthausbesitzern ein Insider – ja, das war er. Empfehlenswert. Gestärkt ging es weiter nach Swellendam zum Overnight Stay. Unser Guesthouse war super, der Hund der Besitzerin hatte ein Auge verloren – so ein Jammer.

Südafrika 2017 - it's worthy: Kap der guten Hoffnungen

Donnerstag, 26.10.: Fahrt nach Mossel Bay (oder: Mossel Baai) ins Gondwana Game Reserve. Königlicher Empfang: „Hot Chocolate, Sir? Just to warm you up!“ Auch der Gin um 11.30 Uhr wärmte von innen, auch weil er mit so viel Liebe zubereitet wurde. Nachmittags: Game Drive mit Paul und Zebras, Rhinos, Hippos, Kudos, Gnus, Wasserbüffeln, Strauße („They doin‘ both their business the same time“), Pavianen, Sekretärvögeln und viel Fynbos. Abends afrikanisches Dinner vom Feinsten – war das Kodu soeben noch vor der Linse, lag es jetzt schon auf dem Teller. Danach ein Absacker- G&T vor dem Kamin.

Freitag, 27.10: Early Morning Game Drive auf der Suche nach Löwen und Elefanten – leider erfolglos. Letztes Frühstück in Gondwana, dann Weiterfahrt zu den Haien: Cage Diving für Marcel, Möwen-Attake für Cathrin. Weiterfahrt nach Plettenberg Bay (oder Plettenberg Baai) und Pizza im “The Table”.

Samstag, 28.10.: Entspannter Tag in Plett: Durchatmen und die letzten Tage verarbeiten. Leckeres Frühstück im Thyme & Again, danach ab an den menschenleeren Keurboomstrand. Ausgeruht ging es zum Whale Watching (noch erfolglos) und anschließend zum Abendessen im Lockout Deck – endlich lag der Fisch auch auf dem Teller. Zum Abschluss Drinks in der Bar mit Geschichten von Narthi („My biggest dream: a BMW series 1, it looks like a dolphine“).

Südafrika 2017 - it's worthy: Keurboomstrand

Halbzeit-Fazit: Südafrika – wir mögen dich sehr. Können wir vielleicht einfach bleiben?

Sonntag, 29.10.: Frühstück am Central Beach in Plett. Marcel schwamm mit Seal im Meer, Cathrin war auch ein bisschen im Wasser. Mittags: Fahrt zum Tsitsikamma Nationalpark. Es folgte: Kayak und Filo Experience. Weiterfahrt zum Overstay in Stromsriver, mit Bamboos und Besuch an der Bungeejump-Brücke.

Südafrika 2017 - it's worthy: Plettenberg Bay

Montag, 30.10.: Waterfall Trail Wanderung im Tsitsikamma National Park mit dem Kampf gegen die Sonne, riesigen Grashüpfern, 1000-Füßlern, Rehen und kurzzeitiger Orientierungslosigkeit im Dschungel. Danach Whale Watching am Parkplatz – erfolgreich und einfach unglaublich. Weiterfahrt nach Jeffrey’s Bay zum Shoppen und Tanken (4-Mann-Simba-Putzaktion). Tagesziel: Addo, dabei ging es über crazy crazy „Straßen“, mit kleinem Game Drive (Pumba, Zebra, Kudo, Affen, Strauß, Springbock).

Südafrika 2017 - it's worthy: Waterfall Trail, Tsitsikamma National Park

Dienstag, 31.10.: Tag im Addo: Elefanten Highligts ohne Ende und 47 Grad. Man konnte gar nicht mitzählen, so häufig war mein einfach sprachlos. Ein einzelner Büffel verjagte eine ganzen Elefantenfamilie, darüber freuten sich auch die Pumbas. Wir waren vergeblich auf der Suche nach kalten Getränken und den Löwen. Leckeres Abendessen im Lenmore – danach einfach völlig überwältig ab ins Bett.

Südafrika 2017 - it's worthy: Addo Elephant Park

Mittwoch, 1.11.: Morgens persönlicher Weckdienst von einem Baby-Affe, danach ein letztes Frühstück auf der Stellenhof Farm. Addo war der nördlichste Punkt unserer Tour, also auf geht’s ab geht’s gen Westen –  zunächst bis nach Oudtshoorn. Nach einer kurzen Kaffeepause in Plett wurde sich noch kurz vom Meer verabschiedet. Pool & Bier in Oudtshoorn, später ging es zu Fuß (!!!) zum Abendessen.

Südafrika 2017 - it's worthy: Addo, Stellenhof Farm

Donnerstag, 2.11.: Es war heiß, wirklich heiß. Daher morgens nichts wie ab in die kühlen Cango Caves zur Adventure Tour („Mind your heads and backs, the chimney is really tight“). Danach ging es zur Straußenfarm mit Stephan, unserem Traktor-Tour-Guide („I grew up on a farm!“). Um wieder Abzukühlen ging es danach direkt in den Pool. Es gab einen netten Plausch mit Würstchen vom Lodge Bestitzer Senior. Der Tag ging zu Ende mit Blitzspektakel und Gewitter.

Südafrika 2017 - it's worthy: Tango Caves, Oudtshoorn

Freitag, 3.11.: Um der Hitze zu entfliehen ging es früh morgens weiter nach Stellenbosch – 20 Grad Temperaturunterschied –  es war immer noch warm. Stellenbosch zeigte sich von seiner schönsten Seite. Voller guter Laune, Sonne, gefüllten Cafés und Weinbars. Wir kosteten Brampton Wein und aßen und verkosteten und aßen und verkosteten…

Südafrika 2017 - it's worthy: Wine Tasting in Stellenbosch, Tokara

Samstag, 4.11.: Ein letzter, jetzt aber wirklich letzter Ausflug zum Strand. Doch noch einmal Tschüss sagen. Es ging nach Gordons Bay. Zunächst waren wir ganz alleine am Strand, mit der Ebbe, sanftem Wellenrauschen und belebten Riffen. Dann kam die Flut – und damit der Müll. Es war erschreckend. Kaum offensichtlicher konnte vorgeführt werden, was sich gerade in den Ozeanen unserer Welt zuzuspitzen scheint.

Südafrika 2017 - it's worthy: Gordons Bay

Sonntag, 5.11.: Abflug-Tag. Noch immer fühlte sich der Urlaub an, als würde er nie Enden. Klappt das jetzt, mit dem Hierbleiben, du wundervolles Südafrika? Es ging zum family market im Blaauwklippen Weingut. Ein letztes Frühstück auf südafrikanische Art – frischer konnten der Café und all die Zutaten einfach nicht sein. Ein letztes Mal die südafrikanische Gelassenheit erleben. Ein letztes Mal Linksverkehr. Ciao Simba, es war mir eine Ehre. Ciao Südafrika, bis zum nächsten Mal.

Südafrika 2017 - it's worthy: Stellenbosch, Blaauwklippen Vineyards

 

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