Alles was beschäftigt & bewegt, glücklich macht und aus dem Alltag fliehen lasst!

Produktivität

Produktivität

Wie schaffe ich es nur, produktiv durch den (Arbeits-)tag zu kommen? Eine Frage, auf die ich schon recht lange Antworten suche. Dabei geht es mir nicht darum, den ganzen Tag wie eine Maschine durchzutakten und „automatisch zu funktionieren“. Vielmehr möchte ich zukünftig vermeiden, in große Motivationstiefs zu fallen. Hat mich das Motivationstief einmal eingeholt, komme ich zumeist so schnell nicht mehr heraus. Wie schaffe ich es außerdem, nach Feierabend mit einem zufriedenem Gefühl nach Hause zu gehen? Denn wenn das nicht gegeben ist, leidet zumeist auch der Feierabend. Das unzufriedene Gefühl, nicht alles geschafft zu haben, andere Dinge nur auf die schnelle erledigt zu haben, oder gar Dinge aufgeschoben zu haben schleicht sich dann ganz heimlich auch durch den Feierabend – so ist das zumindest bei mir. Rückblickend ärgere ich mich dann immer, dass ich nicht alles geschafft habe und dass der Tag hätte deutlich produktiver sein können.

Produktivität

In meinem Hallo 2018 Post habe ich ja bereits angekündigt, verstärkt einen Fokus auf das Miteinander von Arbeitsalltag und der Alltagsflucht, auf die Vereinbarkeit von Arbeit und ausreichend Freizeit einzugehen. Einfach, um unseren inneren Akku konstant aufgefüllt zu halten. Seit Beginn des Jahres probiere ich selbst ein paar Produktivitäts-Helfer aus, die ich gerne mit euch teilen möchte. Tatsächlich fühle ich mich seit dem ausgeglichener, einfach weil sich mein Tag besser anfühlt. Die Helfer habe ich ganz einfach in meinen Arbeitsalltag im Büro integriert. Sicher lassen sie sich auch in vergleichbarer Form für einen trubeligen Tag zu Hause oder im Homeoffice einsetzten.

Routinen für mehr Produktivität

Morgens bevor es für mich zur Arbeit geht, trinke ich zu Hause in Ruhe ein Tasse Kaffee. Ob ich 10 Minuten früher oder später auf der Arbeit ankomme, macht nun wirklich keinen Unterschied (Ich habe übrigens auch aufgehört nach der U-/S-Bahn zu sprinten). Der Kaffee zu Hause aber schon. Die kurze Pause bevor der Tag startet verbringe ich auf dem Sofa. Ohne Handy, ohne Musik, ohne alles. Im Idealfall mit dem Liebsten. Wenn ich dann ab ca. halb acht auf der Arbeit bin, das Großraumbüro voll ist und das Telefon nicht aufhört zu klingen, sind die Gedanken an diese Ruhepause vor der Arbeit einfach unbezahlbar. Zudem nutzte ich die Zeit, um mir bereits etwas Schönes für den Feierabend zu überlegen. Ganz gleich ob das ein langer Spaziergang, das Lieblingsessen zu Abend oder eine Runde Laufen ist, diese Vorfreude bringt mich recht gut durch den Tag.

Struktur für mehr Produktivität

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das wissen wir alle. Nutzen wir es aber auch für uns? Gefühlt komme ich besser durch den Tag, wenn ich weiß, was auf mich zu kommt und auf was ich mich einstellen kann. In den meisten Fällen lässt der Arbeitsalltag das an sich nicht zu. Zumeist ist er kaum kontrollier- und vorhersehbar. Gut so, denn auch das würde uns sicher nicht zufrieden stellen und langfristig langweilen. Im Gegensatz dazu kann ich jedoch mit Kleinigkeiten jedem Tag „meine“ Struktur geben. Ich frühstücke immer auf der Arbeit, meist zwischen 9.00 und 10.00 Uhr, dazu trinke ich einen grünen Tee. Am Nachmittag trinke ich Kaffe und esse eine Süßigkeit – ganz gleich wie groß der Trubel um mich herum ist. So verliere ich nie das Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben. Und selbst wenn ich teilweise am Zweifeln war, ob ich tatsächlich die Zeit habe, „meine Struktur“ durchzuziehen (ja, auch solche Tage gibt/gab es natürlich), weiß ich heute, dass es sich immer lohnt. Danach bin ich deutlich konzentrierter. Mehr Konzentration bedeutet mehr Raum für Produktivität.

Ortswechsel für mehr Produktivität

Manchmal halte ich es einfach nicht mehr aus an meinem Platz. Egal ob das mein Schreibtisch auf der Arbeit, mein Arbeitsplatz zu Hause, oder ganz einfach meine Wohnung ist. Dann muss ein Ortswechsel her. Auf der Arbeit suche ich meist nach einem ruhigen Plätzchen in einem der Besprechungsräume. Wenn ich zu Hause bin, verziehe ich mich schonmal in das nächste Café. Damit bekomme ich wieder eine neue Perspektive auf meine offenen Aufgaben und To-dos. Mit dem Ortswechsel nimmt auch die Konzentration zunehmen wieder zu.

To-do-Listen für mehr Produktivität?

Das Ding mit den To-do-Listen. Ehrlich gesagt bin ich diesbezüglich selbst noch ein wenig unschlüssig. Generell gibt mir eine Übersicht meiner Aufgaben zusätzlich Struktur. Wenn ich eine To-do-Liste schreibe, überlege ich mir gleichzeitig wie viel Zeit ich für die einzelnen Punkte benötigte. Dadurch versuche ich mein Zeitmanagement etwas besser zu gestalten – auch das ist ja ein Grundstein für einen produktiven Tag. Nichtsdestotrotz gibt es auch Tage, an denen mich meine To-do-Listen ganz verrückt machen. An manchen Tagen muss nämlich genau diese eine Aufgabe erledigt werden. Sie steht ganz oben auf der To-do-Liste und muss ganz unbedingt fertig werden. Und dann klappt das nicht. Das muss nicht unbedingt an einem selbst liegen, manchmal sind äußere Faktoren dafür viel entscheidender. Trotzdem ärgere ich mich persönlich dann häufig, dass ich die Aufgabe noch nicht erledigen konnte. Ihr seht, auch da muss ich für mich noch den richtigen Weg finden.

Wie gestaltet ihr euren Arbeitstag? Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen. Just let me know.

 

Folge:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SOVEN Impressions