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Nepal – Planung & Route

Nepal – Planung & Route

Fast so schön wie die Reise selbst, sind die Reisevorbereitung. Was dem Ein oder Anderen lästig erscheint, bringt mich so richtig in Vorfreude. Ich könnte mich stundenlang mit Recherchen, Organisatorischem oder der Route befassen. Um euch die Planung eurer Nepal-Reise zu erleichtern findet ihr hier die wichtigsten Informationen zur Vorbereitung.

Visa

Nicht umsonst gilt der deutsche Reisepass als der mächtigste überhaupt. So mussten wir uns auch für Nepal vor Reiseantritt keine Gedanken um ein Visum machen. Wir haben das Visum direkt am Flughafen beantragt (es kann auch vorab eins bei der Botschaft beantragt werden – Details findet ihr hier). Nach der Ankunft am Tribhuvan International Airport in Kathmandu werdet ihr ganz unkompliziert zu Fuß in eine „Ankunftshalle“ geführt. Dort findet ihr Visa-Automaten, über die ihr euer Visum beantragen könnt. Lasst euch nicht von all denen beeindrucken, die zunächst einen Visaantrag auf Papier ausfüllen (nicht notwendig!), ihr könnt euch direkt an den Automaten anstellen. Haltet euren Pass sowie die Adresse eurer ersten Unterkunft bereit. Zum Abschluss wählt ihr noch eure gewünschte Aufenthaltsdauer, die Art der Reise (Travel/Tourist) und macht ein Passfoto (wir hatten zwar auch ein ausgedrucktes dabei, haben dies jedoch zu keinem Zeitpunkt der Reise benötigt). Mit dem Automaten-Beleg geht es weiter zum Bezahlen. Das Visum kann sowohl in Euro als auch in Doller bezahlt werden. Ich empfehle euch jedoch definitiv das Bezahlen mit Bargeld, die Schlange bei der Kartenzahlung erschien endlos. Wir haben in Euro bezahlt und Doller als Rückgeld erhalten. Mit dem Automaten-Beleg und der Quittung geht es dann weiter zum nächsten Schalter, dort erhaltet ihr den finalen Eintrag in den Pass, inkl. Dauer des Visums. Geschafft – ganz ohne Probleme, eine große Portion Geduld (insbesondere nach dem lange Flug) ist jedoch notwendig.

Route & Zeitplanung

Mit „nur“ insgesamt 14 Tagen Reisedauer habe ich von Anfang an ganz schön gekämpft. Häufig geht es mir so, dass ich bei den Urlaubsvorbereitung das Gefühl bekomme, das ganze Land sehen zu müssen. Genauso erging es mir bei der Routenplanung für Nepal. Als es dann an die Detailplanung ging, war schnell klar, dass einige meiner Must seens von der Liste gestrichen werden. Rückblickend kann ich sagen: gut so! Wir haben unsere Route perfekt zusammengestellt, ganz ohne Hektik, aber doch so, dass wir einen tollen Eindruck von Land und Leute bekommen konnten.

Nepal - Reiseroute, Route
it’s worthy travels – Route durch Nepal

Abreisetag + Tag 2: Kathmandu
 Tag 3: Weiterfahrt nach Pokhara
Tag 4 – 9: Trekking Tour (Details folgen)
Tag 10 + 11: Pokhara
Tag 12 + 13: Chitwan National Park
Tag 14: Bhaktapur
Abreisetag

Fortbewegung

Um in Nepal von A nach B zu kommen haben wir uns gegen das Flugzeug und für die Straße entschieden. Auch wenn ich vorab einige Argumente für das Flugzeug gelesen habe (v.a. kürzere Reisedauer), würde ich mich immer wieder dagegen entscheiden. Auch wenn die Reisezeit mit dem Auto oder Bus erheblich länger ist (Kathmandu-Pokhara: 40 Minuten Flugzeit, 6 Stunden Auto-/Busfahrt), ist die Fahrzeit definitiv keine verlorene Zeit. Je nach Strecke fährt man durch wunderschöne Gebirgslandschaften, Flusstäler oder traditionelle Dörfer, die man andernfalls nicht passiert hätte. Eine nepalesische Verkehrsordnung gibt es zwar nicht, ebenso wenig wie Ampeln, Verkehrsschilder oder deutlich gekennzeichnete Fahrbahnen, trotzdem würde ich auch das Auto/den Bus als sicher bezeichnen. Zugegebenermaßen habe ich mich zwar erst an die Fahrweise einiger unserer Fahrer gewöhnen müssen (Anschnallgurte gibt es auch keine), aber sie haben uns alle sicher ans Ziel gebracht. Organisiert haben wir die Fahrten jeweils vor Ort – ganz unkompliziert und direkt in der Unterkunft. Eine frühzeitige Organisation von Deutschland aus ist nicht notwendig. Alle Strecken, die wir passiert haben, wurden von verschiedenen Busanbietern angeboten – auch die Abfahrtszeiten sind in den Unterkünften bekannt. Weil diese jedoch kaum zu unserer Planung gepasst haben, haben wir uns für ein „private car“ entschieden.  Das ist natürlich teurer als ein Busticket, aber dafür komplett flexibel (und für bis zu 3 Personen buchbar, ab 4 ist dann schon ein Mini-Van notwendig).

Gesundheit & Co.

Für Nepal sind laut Auswärtigem Amt keine speziellen Impfungen notwendig – eure Standardimpfungen sollten jedoch noch gültig sein. Vor Ort solltet ihr vor allem darauf achten, niemals Leitungswasser zu konsumieren, egal ob zum Zähneputzen oder Durstlöschen. Ein Hinweis auf den Speisekarten der meisten Restaurants, dass ausschließlich mit zertifiziertem oder abgekochtem Wasser gekocht wird, gilt als ausreichende Sicherheit. Außerdem hatten wir den BeFree Wasserfilter dabei. Damit haben wir, insbesondere während des Trekkings, Wasser gefiltert und danach, ohne jegliche Problem, konsumiert. Achtet darauf, dass der Filter immer gut verpackt ist und (v.a. in den Bergen) bei kälteren Temperaturen nicht einfriert – so kann er seine Wirkung verlieren. Unsere Reiseapotheke bestand aus unseren „Klassikern“, diese haben wir bei allen Urlauben dabei. Eine Checkliste zum Download findet ihr hier.

Solltest du weitere Fragen rund um die Vorbereitungen für dein Reise nach Nepal haben, melde dich gerne bei.

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