Hallo it’s worthy!

Hallo it’s worthy!

Wieso, weshalb, warum? Ja, das frage ich mich manchmal bis heute. Irgendwann habe ich all die Energie, die ich ins Fragen investiert habe, genutzt und einfach angefangen. Angefangen zu machen, anstatt wieder und wieder innerlich zu argumentieren, ob ein Blog das Richtige ist. Ein Blog? Heute noch damit anfangen? Gedanken das Abenteuer lieber nicht zu wagen waren anfangs, und wenn ich ganz ehrlich bin, sind sie manchmal bis heute, deutlich dominanter. Dominanter als die Euphorie darüber, sich etwas eigenes Kleines aufzubauen, sich in an einem neuen Projekt auszuprobieren und kleine Erfolge zu sehen. Obwohl ich ganz genau das zur Zeit etwas vermisse. Ich will sehen, dass ich an etwas Arbeite. Ich will nach ganz egal wie vielen Anläufen ein Ergebnis greifen können. Ich will wissen, dass es vielleicht sogar eins, zwei, drei, fünf, sieben Leute gibt, auf die meine Arbeit Auswirkung hat.

Und so habe ich it’s worthy ins Leben gerufen.

Gefühlt ist man in dieser Erwachsenenwelt gefangen in einem Alltags-Hamsterrad, dass zum größten Teil daraus besteht, zu Arbeiten und das Leben außenrum zu organisieren. Zu Arbeiten um einen guten Job zu machen, aber weil man davon überzeugt ist oder mit ganzer Meinung dahintersteht? Das Leben außenrum organisieren, weil man das halt muss, aber nicht weil man sich damit etwas Gutes tut. Der Blick für die schönen Alltagsfreuden geht verloren – man sieht sie häufig einfach nicht mehr, auch weil das Hamsterrad immer schneller und unkontrollierbarer dreht. Viel schlimmer: zusätzlich verliert man das Bewusstsein dafür, wie wichtig diese doch recht großen Kleinigkeiten sind.

Mit it’s worthy will ich zukünftig das Leben bewusster leben – große Alltags-Kleinigkeiten, denen viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Sichtbare kleine Erfolge, die ich persönlich mit voller Überzeugung vertreten kann. Niederlagen, die nicht meine ganzes Leben in Frage stellen, sondern mich beim nächsten Anlauf schneller ins Ziel tragen. Spaß an kleinen Aufgaben, großen Hürden und gefühlt unlösbaren Problemen. Und vielleicht irgendwann sogar die Überzeugung, dass ein Studium zur eierlegenden Wollmilchsau aka Kommunikationswissenschaftlerin doch das Richtige war.

Mein Anspruch? Ganz coole Inhalte. Inhalte, die aus meinem Leben stammen und mich beschäftigen. Beschäftigen weil sie glücklich machen, mir ein Lächeln auf das Gesicht zaubern, unglaublich sind oder meinen Alltag beeinflussen. Wenn diese Inhalte dann ganz vielleicht hypothetisch und eventuell auch andere Menschen zum Lesen und Nachdenken bringen, würde das all meine heutigen Erwartungen übertreffen. Dann freue ich mich mindestens genauso wie auf Butterbrezel mit Nutella und Rieslingschorle zusammen.

Ganz unabhängig davon – ich weiß, dass ich das Richtige gemacht habe: Aufgehört zu Grübeln und angefangen zu machen. Ich freu mich auf alles was kommt!

Eure Cathrin

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