Ein bisschen Cathrin

Ein bisschen Cathrin

Wer bin ich, was mache ich und überhaupt!

Ich bin Cathrin, 26 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in der schönen Pfalz, genauer in einem kleinen Dorf nahe Neustadt an der Weinstraße (ja genau, da kommen auch Benjamin Blümchen und Bibi Blockberg her). Bis 2010 war das schöne Weindorf Hambach meine Heimat – und ist es im Herzen bis heute noch. Auch wenn dort weder Großstadtflair zu fühlen ist, von hippen Bars und schönen Cafés ganz zu schweigen, oder die Region in meinem Gebiet berufliche Perspektiven bietet, sind Neustadt und Hambach für mich persönlich ganz wundervolle Orte. Ich bin dort fest verwurzelt, habe bis heute ganz viele tolle Menschen (Go Pfalz Girls!), die es sich immer zu besuchen lohnt und nicht zu vergessen “mein Zuhause” bei meiner Mama. Ob ich dort jemals wieder wohnen werde, wo ich so viel von der Region und der Kultur, den Menschen und dem Rieslingschorle am schwärmen bin? Das kann ich heute noch nicht beantworten – ausschließen aber ebenso wenig.

 

 

Nach dem Abitur 2010 hat es mich von zu Hause weggezogen. Unbedingt wollte ich weg. Warum? Gefühlt war es das einzig Richtige, Hotel Mama zu verlassen und damit gefühlt auf eigenen Beinen zu stehen. Wo es genau hingehen sollte, war nicht das Entscheidende. Auch die Frage was ich studieren wollte, konnte ich zu diesem nicht beantworten. Irgendwas mit Medien? Oder doch ganz vernünftig Lehramt? Auch weil ich mich nicht wirklich festlegen konnte (Wie sollte ich doch bitte mit 19 Jahren entscheiden, wie mein weiteres Leben verläuft?), habe ich mich für Kommunikationswissenschaften entschieden – von allem ein bisschen, aber nichts richtig. Klang für die unentschlossene Cathrin perfekt. Heute sehe ich die Entscheidung als Fluch und Segen zugleich an, aber dazu zu einem anderen Zeitpunkt einmal mehr. Uni-Bewerbungen gingen an Münster, München, Frankfurt, Gießen – Stuttgart/Hohenheim ist es letztendlich geworden. Und so ging es für mich 2010 ins Schwabenland. Wenn ich zurückdenke, habe ich diese Entscheidung nicht wirklich hinterfragt. Heute weiß ich, dass diese “Leichtigkeit” mich auf den richtigen Weg gebracht hat.

 

 

Die Bachelor-Zeit in Stuttgart verging rasend: die Uni-Mädels, Verbindungspartys, endlos lange Lerntage vor der ersten Prüfungsphase, schlechter Kaffee in der Uni-Mensa, Wohnungssuche-Drama und dann doch ein Umzug weg vom Campus Hohenheim in die Innenstadt, Praktika, Hausarbeiten und dann waren sie schon ganz plötzlich und unerwartet da, die “letzten Male”.

Deutlich schwerer viel mir dann der Abschied von Stuttgart. Nach Hambach war es mein zweites “Zuhause” geworden. Trotzdem stand fest, dass etwas Neues kommen muss. Nach einem Praktikum in einer PR-Agentur in Düsseldorf und drei Monaten Asien Rundreise ging es für meinen Master nach Amsterdam. Diesmal war die Stadt entscheidender als letztendlich das Studienfach (alles andere wäre einfach nur die halbe Wahrheit :)). Auch wenn weitere Bewerbungen nach Schweden und Spanien gingen, war Amsterdam mein top Favorit und nachdem die Zusage für den Master Communication Science an der Universiteit van Amsterdam kam, musste ich keine Sekunde überlegen.

Und so hieß es einmal mehr Koffer und Leben zusammenpacken und ab damit nach Amsterdam. Zunächst habe ich auch dort in einem Wohnheim gewohnt, in einer 4er-WG mit drei weiteren internationalen Studenten. In Amsterdam hatte das Wort “Studentenleben” dann eine ganz andere Bedeutung gewonnen. Ein Master, einschließlich Masterarbeit in 10 Monaten. Das bedeutete vor allem: viel Studieren, wenig Leben und einen getakteten Alltag. Genau deshalb entschied ich mich dazu, nach meinen Master noch ein halbes Jahr länger zu bleiben, um die Stadt zu genießen, meine niederländisch Kenntnisse etwas aufzubessern und um die Entscheidung, wie das Erwachsenen-Leben aussehen soll, vor mir herzuschieben.

Das ging bis Ende 2016. Dann musste eine Entscheidung her. Auch wenn ich gerne in Amsterdam geblieben wäre, stand für mich recht schnell und eindeutig fest, dass es für den Berufseinstieg  zurück nach Stuttgart geht. Auch, weil ich mich auf das schöne Gefühl meines zweiten “Zuhauses” gefreut habe.

 

 

Zum Abschluss des Kapitels Studentenleben ging es für mich im Februar 2017 nach Südafrika. Das war zusagen der final call, bevor im März 2017 das “Erwachsenen-Leben” begann. Seit dem arbeite ich gefühlt ziemlich seriös in einer Unternehmensberatung, als Junior Beraterin im Bereich Kommunikation & Produktmanagement. Ob sich das jedoch wirklich erwachsen anfühlt?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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